Krieger & Heiler

heilundkunst || Krieger-Heilerin

Kampfkunst und Heilkunst in Verbindung lernen.

Warum kämpfen, wenn ich heilen will?

Dem eigenen Körper und seinen Grenzen in der Kampfkunstschulung zu begegnen bildet einen ganz neuen (oder sehr alten?) Zugang zur Heilkunde.

“Heil-Werden” und “Heil-Bleiben” bedeutet für uns, in den Kontakt zu gehen mit allem, was uns im Leben begegnet. Symbolisiert ist das im Angriff des Aikido,  ein Angriff ist hier gleichsam ein “Geschenk”. Ein Geschenk, um den Umgang mit dem  Leben üben zu dürfen -  in einem System mit behütenden Regeln. Wie könnte man Prinzipien von Nähe & Distanz, den eigenen Grenzen und Achsen, dem Mit- oder Gegeneinander besser lernen, als mit einem anderen Menschen, einem Gegenüber, der genau das gleiche Lernziel hat???

Leben will gelernt sein! oder Lebst Du schon oder kämpfst Du noch?

Mit dem eigenen Körper in die Auseinandersetzung zu gehen kann unseres Erachtens eine perfekte Basis für jegliche Heilkunst eröffnen.

Wenn der Kampf endet… kann Heilung beginnen.

In unseren Praxen erleben wir nur allzu häufig Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre Gefühle wirklich auszudrücken, ja überhaupt einen guten Zugang dazu zu haben. Wir erleben Fälle mit jahrelang aufgestauter Wut, die sich keinen anderen Rat weiß, als ihre Energie in einer autoaggressiven Erkrankung zu äußern, weil der Kontakt nach außen erstens nie behütet geübt und meistens sogar aktiv unterdrückt wurde.

Positives Denken ist fein, aber nutzt gelegentlich herzlich wenig – wenn es nicht authentisch ist.

Viele Therapien arbeiten heute mit dem Ansatz des “Positiven Denkens” und die Wirksamkeit gewinnt zunehmend an Anerkennung. Das Problem sehen wir in der Ganzheitlichkeit unserer Zell- und Gewebeerinnerung. Authentizität in unserem Verständnis heißt: Alle Zellen können zustimmen, nicht einige müssen ihre wahre Meinung unterdrücken.

Das wunderbare an der Köperarbeit ist, das Körper nicht “lügen” können. Uns ist bisher noch kein Mensch begegnet, der sich nicht an irgendeinem Thema “abarbeiten” mußte.

In diesem Sinne nutzen wir die Kampfkunst-Techniken, um eine gute Basis in unserem eigenen Körper zu schaffen, um mit anderen Menschen in eine fruchtbare Begleitung der Körper- und Gefühlsausdrücke zu starten.

Leben will gefühlt sein!   oder   Leben ist Bewegung! 

Sinne, Gefühle drücken sich immer im Resonanzfeld des eigenen Körpers aus. Von daher beginnen wir mit der Körperschulung im eigenen Körper.

Es gibt unseres Erachtens keinen absoluten Kontakverlust. Haben Sie schon mal versucht aus dem Universum zu fallen? So wie es aussieht sind und bleiben wir Teil dieses Welten-Organismus und dieser ist gekennzeichnet durch Bewegung und Veränderung. Vielleicht bewegen sich manche Zellen sehr wenig, als würden sie quasi stagnieren, aber dann müssen unsere Bewegungen und unser Kontakt eben langsamer und leiser werden, um mit diesen Zellen in den Kontakt zu treten. Und damit sind wir in der Heilarbeit der gelandet… Cranio-Sacrale Osteopathie oder Homöopathie nehmen beispielsweise genau diese feinen Resonazausdrücke auf… und folgen diesbezüglich den gleichen Prinzipien, wie das Aikido.

Aikido – der Weg, der harmonischen Energie

Aikido ist in diesem Sinne gar kein Kampf, weil es das Ende des Kampfes sucht oder besser noch: es gar nicht erst zum Kampf kommen muss, als Fazit einer Schulung durch die eigenen inneren und äußeren Kämpfe.

Der kluge Samurai platziert sich stets so in der Welt, daß er das Schwert, mit dem sehr wohl umzugehen weiß, niemals ziehen muß.

Den Gegner entkräften, indem Du Teil wirst…

Sehend dort, wo Du hineinzublicken wagst…

 • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

 Kampfkunst-Lehrerin:   Anita Köhler

• 5. Dan Aikido Aikikai – Leitung der Aikido-Dojos: Darmstadt, Mannheim, Mainz

Heilkunst-Lehrerin: Kim Fohlenstein

• 3. Dan Aikido Aikikai – Heilpraktikerin – Schulleitung von heil+kunst

• • • Kampfkunst-Lehrer-Ausbildung   • • • Preise • • •